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	<title>Allgemein Archive - ZDS Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V.</title>
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	<description>Zenralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V.</description>
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	<title>Allgemein Archive - ZDS Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V.</title>
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	<item>
		<title>„Wer bei Häfen spart, spart am Fundament der Exportnation Deutschland.“</title>
		<link>https://zds-seehaefen.de/2026/07/01/jan-ninnemann-interview-zds/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lennart Albrecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 11:41:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Gespräch mit dem ZDS ordnet Professor Jan Ninnemann die volkswirtschaftliche Bedeutung der deutschen Seehäfen ein.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zds-seehaefen.de/2026/07/01/jan-ninnemann-interview-zds/">„Wer bei Häfen spart, spart am Fundament der Exportnation Deutschland.“</a> erschien zuerst auf <a href="https://zds-seehaefen.de">ZDS Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Jan Ninnemann</strong> ist Professor für allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Studiengangsleiter für Logistics Management an der <a href="https://www.hsba.de/ueber-uns/unsere-hochschule/team/professoren/prof-dr-jan-ninnemann" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hamburg School of Business Administration (HSBA).</a> Ninnemann ist außerdem Gründer und Geschäftsführer des Beratungsunternehmens <a href="https://www.move-4ward.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">MOVE4WARD</a>. Im Gespräch mit dem ZDS erläutert er die Bedeutung der deutschen Seehäfen für die Volkswirtschaft.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="533" src="https://zds-seehaefen.de/wp-content/uploads/2026/06/Jan-Ninnemann-Professor-Move4Ward.webp" alt="" class="wp-image-255375" srcset="https://zds-seehaefen.de/wp-content/uploads/2026/06/Jan-Ninnemann-Professor-Move4Ward.webp 800w, https://zds-seehaefen.de/wp-content/uploads/2026/06/Jan-Ninnemann-Professor-Move4Ward-300x200.webp 300w, https://zds-seehaefen.de/wp-content/uploads/2026/06/Jan-Ninnemann-Professor-Move4Ward-768x512.webp 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Professor Jan Ninnemnn (Bild: MOVE4WARD)</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Welche Rolle spielen Häfen volkswirtschaftlich für Deutschland?</strong></h2>



<p><strong>Jan Ninnemann: </strong><em>Deutsche Häfen sind kein Randthema der Verkehrspolitik, sondern ein Fundament des deutschen Wohlstandsmodells. Deutschland ist Exportnation und Exportnationen brauchen leistungsfähige maritime Schnittstellen. Ein erheblicher Teil des deutschen Außenhandels läuft über Seehäfen. Damit entscheiden Häfen direkt über Kosten, Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit globaler Lieferketten.</em></p>



<p><em>Die wirtschaftliche Hebelwirkung ist enorm: Deutsche See- und Binnenhäfen sichern über 520.000 Arbeitsplätze und stehen für rund 62 Milliarden Euro Umsatz. Sie verbinden Industrie, Energieversorgung und internationale Märkte. Wenn Häfen ineffizient werden, verliert nicht nur die Logistikbranche – dann verliert der gesamte Industriestandort Deutschland an Wettbewerbsfähigkeit.</em></p>



<p><em>Gerade in Krisenzeiten zeigt sich ihre systemische Bedeutung: Pandemie, Energiekrise und geopolitische Spannungen haben deutlich gemacht, dass Häfen keine „regionalen Infrastrukturprojekte“ sind, sondern nationale Resilienz-Infrastruktur.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Sind Häfen Infrastruktur, Wirtschaftsakteure oder geopolitische Instrumente?</strong></h2>



<p><em>Häfen sind erstens kritische Infrastruktur, weil sie Versorgung, Energieimporte und industrielle Wertschöpfung absichern. Zweitens sind sie hochkomplexe Wirtschaftsakteure, die Logistik, Industrieansiedlung, Datenflüsse und Innovation organisieren. Drittens sind sie geopolitische Machtinstrumente.</em></p>



<p><em>Wer Häfen kontrolliert, kontrolliert Handelsströme, strategische Abhängigkeiten und im Zweifel politische Einflussmöglichkeiten. Genau deshalb stehen chinesische Beteiligungen, Lieferkettenkontrolle und maritime Sicherheit inzwischen so stark im Fokus.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was wird in der öffentlichen Debatte am meisten unterschätzt?</strong></h2>



<p><em>Am meisten unterschätzt wird die strategische Bedeutung von Häfen für die Funktionsfähigkeit moderner Volkswirtschaften.</em></p>



<p><em>In der öffentlichen Wahrnehmung geht es oft um Containerbrücken, Kreuzfahrtschiffe oder lokale Flächenkonflikte. Tatsächlich sind Häfen jedoch Energie-Hubs, Industrieplattformen, Sicherheitsinfrastruktur und Zentren für Resilienz.</em></p>



<p><em>Ohne funktionierende Häfen gibt es keine stabile Energieversorgung, keine wettbewerbsfähige Industrie und keine belastbaren Lieferketten. Besonders unterschätzt wird dabei das Hinterland: Ein Hafen ist nur so leistungsfähig wie seine Bahnverbindungen, Wasserstraßen und digitalen Systeme.</em></p>



<p><em>Der Engpass liegt heute oft nicht am Kai, sondern im Gesamtsystem dahinter.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Welche Trends werden Häfen am stärksten verändern?</strong></h2>



<p><em>Der größte Treiber ist die Dekarbonisierung. Häfen entwickeln sich von klassischen Umschlagstandorten zu <a href="https://zds-seehaefen.de/themen/energiewende/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Energieplattformen</a> für Wasserstoff, Ammoniak, Methanol, Offshore-Wind und CO2-Logistik. Wer die Energiewende industrialisieren will, braucht leistungsfähige Häfen.</em></p>



<p><em>Parallel verändert Automatisierung die Branche grundlegend. Die <a href="https://zds-seehaefen.de/themen/hafen-der-zukunft/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zukunft gehört datengetriebenen Häfen</a> mit automatisierten Terminals, KI-gestützter Steuerung und hochdigitalisierten Lieferketten. Geschwindigkeit, Transparenz und Datensouveränität werden entscheidende Wettbewerbsfaktoren.</em></p>



<p><em>Gleichzeitig gewinnen <a href="https://zds-seehaefen.de/themen/zeitenwende/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sicherheit und Verteidigung </a>massiv an Bedeutung. Häfen werden zunehmend als kritische Infrastruktur gegen Cyberangriffe, Sabotage und geopolitische Risiken abgesichert werden müssen. Maritime Infrastruktur wird damit stärker Teil nationaler Sicherheitsstrategien.</em></p>



<p><em>Die Zukunft des Hafens ist deshalb nicht nur „grüner“, sondern auch digitaler, automatisierter und sicherheitspolitischer.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Welche politischen Rahmenbedingungen brauchen wettbewerbsfähige deutsche Häfen?</strong></h2>



<p><em>Deutschland leidet unter langwierigen Genehmigungen, föderaler Zersplitterung und jahrelangen Investitionsdefiziten. Während Rotterdam oder Antwerpen strategisch und zentral koordiniert investieren, verlieren deutsche Häfen häufig Zeit in Zuständigkeitsdebatten.</em></p>



<p><em><a href="https://zds-seehaefen.de/themen/wettbewerbsfaehigkeit/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wettbewerbsfähige Häfen</a> brauchen deshalb vor allem:</em></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><em>schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren,</em></li>



<li><em>verlässliche Infrastrukturfinanzierung,</em></li>



<li><em>leistungsfähige Hinterlandanbindungen,</em></li>



<li><em>wettbewerbsfähige Energiepreise,</em></li>



<li><em>sowie digitale Infrastruktur und Cybersicherheit.</em></li>
</ul>



<p><em>Vor allem aber braucht Deutschland einen Perspektivwechsel: Häfen dürfen nicht länger als regionale Infrastruktur betrachtet werden. Sie sind strategische Schlüsselassets der deutschen Volkswirtschaft. Wer bei Häfen spart, spart am Fundament der Exportnation Deutschland.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zds-seehaefen.de/2026/07/01/jan-ninnemann-interview-zds/">„Wer bei Häfen spart, spart am Fundament der Exportnation Deutschland.“</a> erschien zuerst auf <a href="https://zds-seehaefen.de">ZDS Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V.</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Andre Lehmann vertritt ZDS in Berlin</title>
		<link>https://zds-seehaefen.de/2026/05/18/andre-lehmann-vertritt-zds-in-berlin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lennart Albrecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2026 11:37:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://zds-seehaefen.de/?p=255345</guid>

					<description><![CDATA[<p>Er wird die Interessen der deutschen Hafenwirtschaft gegenüber Politik, Verwaltung und weiteren relevanten Akteuren in Berlin und darüber hinaus vertreten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zds-seehaefen.de/2026/05/18/andre-lehmann-vertritt-zds-in-berlin/">Andre Lehmann vertritt ZDS in Berlin</a> erschien zuerst auf <a href="https://zds-seehaefen.de">ZDS Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="2560" height="1707" src="https://zds-seehaefen.de/wp-content/uploads/2026/05/ZDS_Andre-Lehmann_WebRes-scaled.jpg" alt="" class="wp-image-255333" srcset="https://zds-seehaefen.de/wp-content/uploads/2026/05/ZDS_Andre-Lehmann_WebRes-scaled.jpg 2560w, https://zds-seehaefen.de/wp-content/uploads/2026/05/ZDS_Andre-Lehmann_WebRes-300x200.jpg 300w, https://zds-seehaefen.de/wp-content/uploads/2026/05/ZDS_Andre-Lehmann_WebRes-768x512.jpg 768w, https://zds-seehaefen.de/wp-content/uploads/2026/05/ZDS_Andre-Lehmann_WebRes-1536x1024.jpg 1536w, https://zds-seehaefen.de/wp-content/uploads/2026/05/ZDS_Andre-Lehmann_WebRes-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></figure>



<p>Ab sofort vertritt <strong>Andre Lehmann</strong> (34) die Interessen der deutschen Seehäfen in Berlin. Wir freuen uns sehr, mit ihm einen erfahrenen Kollegen für politische Kommunikation, strategische Planung und inhaltliche Arbeit gefunden zu haben, der die politische Landschaft und parlamentarischen Abläufe kennt.</p>



<p>Er wird die Interessen der deutschen Hafenwirtschaft gegenüber Politik, Verwaltung und weiteren relevanten Akteuren in Berlin und darüber hinaus vertreten.</p>



<p>Lehmann war in der zurückliegenden Legislaturperiode Büroleiter und wissenschaftlicher Referent für Schienenverkehrsthemen bei Valentin Abel, ehemaliger Bundestagsabgeordneter. Zuvor war er bei Svenja Hahn, MdEP, als Referent im europäischen Parlament tätig. Er hat eine Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel absolviert und anschließend einen Bachelor in Volkwirtschaftslehre sowie einen Master in Public Economics abgeschlossen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zds-seehaefen.de/2026/05/18/andre-lehmann-vertritt-zds-in-berlin/">Andre Lehmann vertritt ZDS in Berlin</a> erschien zuerst auf <a href="https://zds-seehaefen.de">ZDS Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V.</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Hafenwirtschaft fordert Bundesregierung zu ehrgeizigerer Energiepolitik auf</title>
		<link>https://zds-seehaefen.de/2022/12/16/lng-terminal-wilhelmshaven/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Martens]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 2022 12:56:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>HAMBURG &#8211; Der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) hat anlässlich der LNG-Terminal-Eröffnung in Wilhelmshaven ein [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zds-seehaefen.de/2022/12/16/lng-terminal-wilhelmshaven/">Hafenwirtschaft fordert Bundesregierung zu ehrgeizigerer Energiepolitik auf</a> erschien zuerst auf <a href="https://zds-seehaefen.de">ZDS Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>HAMBURG &#8211; Der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) hat anlässlich der LNG-Terminal-Eröffnung in Wilhelmshaven ein ähnliches Engagement für andere nötige Aufgaben gefordert.</p>
<p>Dazu erklärt ZDS-Hauptgeschäftsführer Daniel Hosseus:</p>
<p>„<em>Die LNG-Terminals in Wilhelmshaven und anderen Standorten sind wichtige Erfolge. Sie zeigen, was möglich ist, wenn Politik, Öffentlichkeit und Wirtschaft gemeinsam entschieden an einem Strang ziehen. Diesen Ehrgeiz brauchen wir auch bei anderen Zukunftsprojekten in den Häfen. Für die geplante Energiewende brauchen wir dringend einen Ausbau der nötigen Hafen-Infrastrukturen. Wenn wir die Ausbauziele der Windkraft erreichen wollen, brauchen wir die Häfen, um die Offshore-Parks zu errichten und die Vielzahl von benötigten Anlagen an Land zu importieren. Ähnliches gilt für die Import- und Speichermöglichkeiten von klimafreundlichen Energieträgern wie grünem Ammoniak oder Wasserstoff. Diese gesamtgesellschaftlichen Zukunftsaufgaben sind ohne die Häfen schlicht nicht zu machen. Die nötigen Ausbauten müssen jetzt von der Bundesregierung auf den Weg gebracht werden, wenn die Ziele erst genommen werden. Besser heute als morgen. </em></p>
<p><em>Die LNG-Terminals sind aber auch ein Beispiel für schnelle Planungs- und Genehmigungsverfahren. Es wäre schon viel erreicht, wenn wir nun einen Bruchteil der hier angewandten Entscheidungsfreude und des zeitlichen Ehrgeizes auf andere Bereiche übertragen könnten. Zum Vergleich: Die Eröffnung der elektrifizierte Schienenanbindung des Containerterminals Wilhelmshaven kam 10 Jahre nach dessen Eröffnung.</em>“   </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zds-seehaefen.de/2022/12/16/lng-terminal-wilhelmshaven/">Hafenwirtschaft fordert Bundesregierung zu ehrgeizigerer Energiepolitik auf</a> erschien zuerst auf <a href="https://zds-seehaefen.de">ZDS Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>10. Hafenentwicklungs-dialog in Rostock</title>
		<link>https://zds-seehaefen.de/2022/06/24/norddeutsches-treffen-10-hafenentwicklungsdialog-in-rostock/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Martens]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jun 2022 13:42:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Freitag hat der 10. Hafenentwicklungsdialog in Rostock stattgefunden. Gastgeber war Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Reinhard Meyer, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zds-seehaefen.de/2022/06/24/norddeutsches-treffen-10-hafenentwicklungsdialog-in-rostock/">10. Hafenentwicklungs-dialog in Rostock</a> erschien zuerst auf <a href="https://zds-seehaefen.de">ZDS Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Freitag hat der 10. Hafenentwicklungsdialog in Rostock stattgefunden. Gastgeber war Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Reinhard Meyer, der die Konferenz leitete. Die für das Thema Hafen zuständigen Vertreterinnen und Vertreter der fünf norddeutschen Bundesländer diskutierten gemeinsam mit der Koordinatorin der Bundesregierung für Maritime Wirtschaft und Tourismus Claudia Müller und Vertretern des Bundesverkehrsministeriums sowie des Zentralverbandes der deutschen Seehafenbetriebe aktuelle Themen der Schifffahrts- und Hafenpolitik. Inhaltlich ging es bei dem Treffen unter anderem um alternative Antriebe, Hinterlandanbindungen oder das Thema Landstrom. Auf dem Fotos sehen Sie von links nach rechts: Tim Cordßen-Ryglewski,  Claudia Müller, Reinhard Meyer, Andreas Rieckhof, Dr. Niels Kämpny, Dr. Steffen Lüsse, Jens Aurel Scharner.</p>
<p>Darüber hinaus wurde auch der Krieg in der Ukraine sowie die Auswirkungen der Russlandsanktionen thematisiert. „Neben den menschlichen Tragödien sind die Auswirkungen und Folgen des grausamen Krieges in Europa spürbar. Für Rohstoffe und Zuliefererprodukte sind wichtige Lieferketten unterbrochen. Steigende Kosten aufgrund der steigenden Energiepreise machen der Wirtschaft zu schaffen. Geänderte Umschlagmengen führen zu geringeren Umsätzen und somit zu Einbußen bei den Erlösen“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Reinhard Meyer. „Der Krieg in der Ukraine macht die essentielle Bedeutung der Häfen als wichtige Drehkreuze für die Versorgung der Bevölkerung noch einmal deutlich. Sie sind unverzichtbar, wenn es beispielsweise um den Transport von Waren, die Versorgung mit Nahrungsmitteln oder auch um die Anlandung von Energieträgern geht. Die Nord- und auch die Ostsee brauchen LNG-Terminalstandorte. Mecklenburg-Vorpommern wirbt weiter beim Bund für die Ostsee-Standorte Rostock und Lubmin.“</p>
<p>Ein weiteres Thema war der Aufbau einer Infrastruktur für die Versorgung der im Hafen liegenden Schiffe mit Landstrom. „Das ist ein wichtiger Beitrag zur Reduzierung von CO2, aber auch von Lärm und Luftverunreinigungen. Die von der EU geplanten ambitionierten Vorgaben stellen die Häfen an der deutschen Nord- und Ostseeküste vor besondere Herausforderungen“, erläuterte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Reinhard Meyer. Die Länder dankten dem Bund für die bislang gewährte Unterstützung der Häfen bei dem Bau von Landstromanlagen. „Wir brauchen hier eine Verstetigung und auch eine Flexibilisierung der Bundesförderung, um diesen Beitrag zum Klimaschutz zum Erfolg zu führen. Gleichzeitig müssen wir auch andere Möglichkeiten wie die Nutzung von emissionsfreien Treibstoffen weiter voranbringen“, forderte Meyer.</p>
<p><strong> </strong><strong><u>Statements</u></strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Koordinatorin der Bundesregierung für Maritime Wirtschaft und Tourismus</strong></p>
<p><strong>Claudia Müller, MdB:</strong> „Wir brauchen die Häfen für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende. Sie sind Ausgangsstandorte für den Betrieb der Offshore-Windparks, aber sie sind auch das Tor für den Im- und Export von erneuerbaren Energien. Gleichzeitig ist die Bedeutung der Häfen für den Im- und Export von Waren und Gütern weiterhin extrem hoch. Und über allem steht, dass wir sowohl in den Häfen wie in der Schifffahrt einen Beitrag dazu leisten müssen, um unsere ambitionierten Klimaziele zu erreichen.</p>
<p>Diese vielen Herausforderungen werden wir nur gemeinsam meistern können. Ein Punkt der aus meiner Perspektive noch ausbaufähig ist, ist die Realisierung von Hafenkooperationen. Ich weiß, dass es hierzu bereits Gespräche gibt und halte diesen Hafenentwicklungsdialog in diesem Kontext für ein besonders wichtiges Instrument.“</p>
<p><strong> </strong><strong>Schleswig Holstein</strong></p>
<p><strong>Dr. Bernd Buchholz, Minister für Wirtschaft und Verkehr in Schleswig-Holstein:</strong> „Entsprechend dem europäischen Green Deal müssen unsere Häfen vermehrt der Nachhaltigkeit und dem Klimaschutz gerecht werden. Mit dem Einsatz von alternativen Strom-Systemen in der Schifffahrt wie etwa PowerPacks, Brennstoffzellen oder Photovoltaik-Anlagen auf Schiffen sowie durch windkraftbasierte Zusatzantriebe lassen sich Emissionen deutlich senken. Darin liegt nebenbei eine große Chance für unsere Wirtschaft, denn Technologien wie Rotorsegel oder Zugdrachen sind Innovationstreiber. Vor allem aber geht es nun darum, das LNG-Importterminal am schleswig-holsteinischen Elbehafen Brunsbüttel zügig zu errichten. Nur so können wir unsere Gasimporte langfristig sichern und unabhängig von russischer Energie werden. Und zudem trägt all dies zum Senken der CO2-Emissionen in den Häfen, auf unseren Wasserstraßen und den Meeren bei.“</p>
<p><strong> </strong><strong>Hamburg</strong></p>
<p><strong>Andreas Rieckhof, Staatsrat für Wirtschaft, Verkehr und Innovation:</strong> „Der Krieg in der Ukraine und die Corona-Pandemie haben uns deutlich vor Augen geführt, wie wichtig unsere Häfen und stabile Lieferketten sind. Auch in Krisenzeiten muss die Versorgung der Bevölkerung und der Wirtschaft mit Rohstoffen und Produkten möglichst einwandfrei funktionieren. Dies ist insbesondere für uns in Hamburg als bedeutendster deutscher Seehafen wesentlich. Der Aufgabe müssen sich aber nicht nur die Reedereien, Terminalbetreiber und Logistikunternehmen stellen, sondern auch Bund und Länder gemeinsam.“</p>
<p><strong>Bremen</strong></p>
<p><strong>Tim Cordßen-Ryglewski, Staatsrat bei der Senatorin für Wissenschaft und Häfen:</strong> „Noch nie war der Hafenentwicklungsdialog der deutschen Küstenländer mit dem Bund wichtiger und dringlicher. Die neue Positionierung der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik in Verbindung mit dem Streben nach einer sehr schnellen Diversifizierung der Energieimporte macht deutlich, was die Küstenländer seit Jahren betonen: Die herausragende Rolle der deutschen Häfen für unsere Wirtschaft, für unsere Gesellschaft und letztlich auch für unsere Werte. Der heutige Austausch markiert einen echten Aufbruch, denn Bund und Küstenländer stimmen vollständig darin überein, dass Entwicklungspläne und Ziele zügig erreicht werden müssen. Dazu gilt es, verfestigte Verfahren und Strukturen bei Planungen und Genehmigungen aufzubrechen. Ich wünsche mir, dass genau dies bei der notwendigen und seit Jahren überfälligen Anpassung der Außenweser konkret verfolgt wird.“</p>
<p><strong>Niedersachsen</strong></p>
<p><strong>Dr. Niels Kämpny, Abteilungsleiter Industrie und Maritime Wirtschaft im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung:</strong> „Unsere Seehäfen müssen gerade in Krisenzeiten wettbewerbs- und zukunftssicher bleiben. Insbesondere die Digitalisierung bietet den norddeutschen Hafenstandorten dabei viele Chancen, die Effizienz und Sicherheit in den Häfen zu steigern, um im globalen Wettbewerb weiterhin bestehen zu können. Die Küstenländer sehen in der gemeinsamen Entwicklung und Anwendung neuer digitaler Anwendungen auch grundsätzlich Raum für weitergehende Kooperationen und haben daher im Herbst letzten Jahres erstmalig eine Hafendigitalisierungskonferenz durchgeführt. Denn gemeinsame Anstrengungen von Ländern, Wirtschaft und Wissenschaft sind wichtig, um die Digitalisierung in den Häfen und entlang der transportlogistischen Prozessketten weiter zu intensivieren und wo immer möglich und sinnvoll für eine verstärkte Zusammenarbeit der Häfen zu nutzen.“</p>
<p><strong>Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe, Vizepräsident Jens Scharner:</strong></p>
<p>„Unsere Seehäfen haben in den aktuellen Krisen ihre Zuverlässigkeit vielfach unter Beweis gestellt. Aber auch sonst sind die Seehäfen Rückgrat und Stütze unserer Industrie- und Exportnation. Um diese Stärke aufrecht zu erhalten und um unsere Position im harten internationalen Wettbewerb zu festigen, müssen Politik und Hafenwirtschaft dafür Sorge tragen, dass sich unsere norddeutschen Interessen in der neuen nationalen Hafenstrategie wiederfinden. Das gilt vor allem für den nötigen Ausbau der Hinterlandanbindungen, die uns international auszeichnen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zds-seehaefen.de/2022/06/24/norddeutsches-treffen-10-hafenentwicklungsdialog-in-rostock/">10. Hafenentwicklungs-dialog in Rostock</a> erschien zuerst auf <a href="https://zds-seehaefen.de">ZDS Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ZDS legt finales Angebot vor und fordert Vermittlungsverfahren</title>
		<link>https://zds-seehaefen.de/2022/06/21/pm-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Martens]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jun 2022 15:17:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bremen/Hamburg. Der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) hat in der vierten Runde der laufenden Tarifverhandlungen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zds-seehaefen.de/2022/06/21/pm-3/">ZDS legt finales Angebot vor und fordert Vermittlungsverfahren</a> erschien zuerst auf <a href="https://zds-seehaefen.de">ZDS Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bremen/Hamburg.</strong> Der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) hat in der vierten Runde der laufenden Tarifverhandlungen für die Beschäftigten in den deutschen Seehäfen ein finales Angebot abgegeben. Dieses sieht im Kern bei einer Laufzeit von 18 Monaten eine Erhöhung der Grundstundenlöhne um 1,20 € sowie eine Erhöhung der Zulage um 1.200 € im Containerbereich bzw. 500 € in konventionellen Betrieben vor. Zudem ist eine Einmalzahlung über 1.000 € in den Vollcontainer-Betrieben vorgesehen. Die Grundstundenlöhne für Beschäftigte im Autoumschlag sollen abweichend um 90 Cent steigen. Inklusive weiterer Einmaleffekte entspricht das Angebot einem sofort wirksamen Volumen von bis 11 % in Vollcontainerbetrieben und 8 % in den sonstigen Betrieben, dabei eine dauerhafte Erhöhung der Löhne um 7,2 %.</p>
<p> Zum Stand der Verhandlungen erklärt Ulrike Riedel, Verhandlungsführerin des ZDS:<br />
„Wir haben ein sofort wirksames Volumen von bis zu 11 %, davon eine dauerhafte Erhöhung der Löhne um bis zu 7,2 %, angeboten. Dies geht auf Grundlage der von ver.di geforderten Komponenten über eine echte Reallohnsicherung hinaus, zu der dann noch die Entlastungspakete der Bundesregierung kommen. Damit liegen wir deutlich über vergleichbaren, aktuellen Tarifabschlüssen. Wir sind im Interesse der Funktionsfähigkeit der deutschen Seehäfen und unserer Rolle für die Versorgungssicherheit über die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit unserer Mitgliedsunternehmen gegangen. ver.di hat sich in vier Verhandlungsrunden nicht kompromissbereit gezeigt und hat weitere Streikmaßnahmen angekündigt. Heute Nacht hat es erhebliche Sachbeschädigungen am Bürogebäude der BLG Logistics Group AG &amp; Co KG gegeben. Wir verurteilen diesen blinden Vandalismus. Wir fordern ver.di auf, umgehend in ein geordnetes Vermittlungsverfahren mit uns zu gehen und damit unserer gemeinsamen Verantwortung in dieser von multiplen Krisen geprägten Zeit gerecht zu werden.“</p>
<p><strong> Information:</strong></p>
<p>Der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V. vertritt in den anstehenden Lohntarifverhandlungen mit der Gewerkschaft ver.di die Interessen jener 58 seiner 156 Mitgliedsunternehmen, die an den entsprechenden Lohntarifvertrag gebunden sind. Dieser gilt für rund 12.000 Mitarbeitende in Hamburg, Niedersachsen und den bremischen Häfen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zds-seehaefen.de/2022/06/21/pm-3/">ZDS legt finales Angebot vor und fordert Vermittlungsverfahren</a> erschien zuerst auf <a href="https://zds-seehaefen.de">ZDS Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bundesweites Verlagerungsziel von 25 Prozent Modal-Split könnte bei Hafenbahnen übertroffen werden</title>
		<link>https://zds-seehaefen.de/2022/04/04/bundesweites-verlagerungsziel-von-25-prozent-modal-split-konnte-bei-hafenbahnen-ubertroffen-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Martens]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Apr 2022 08:11:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die VDV-Arbeitsgemeinschaft Eisenbahnen öffentlicher Häfen (EöH), der Bundesverband Öffentlicher Binnenhäfen (BöB) und der Zentralverband der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zds-seehaefen.de/2022/04/04/bundesweites-verlagerungsziel-von-25-prozent-modal-split-konnte-bei-hafenbahnen-ubertroffen-werden/">Bundesweites Verlagerungsziel von 25 Prozent Modal-Split könnte bei Hafenbahnen übertroffen werden</a> erschien zuerst auf <a href="https://zds-seehaefen.de">ZDS Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die VDV-Arbeitsgemeinschaft Eisenbahnen öffentlicher Häfen (EöH), der Bundesverband Öffentlicher Binnenhäfen (BöB) und der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) appellieren an die Bundesregierung, sich für das Erreichen der Klimaschutzziele verstärkt den bestehenden Engpässen bei der bundeseigenen Bahn-Infrastruktur im Zulauf der Häfen zuzuwenden und den Neu- und Ausbau der Hafenbahninfrastrukturen zu fördern. In einem gemeinsamen Positionspapier unterbreiten die Hafenbahnen konkrete Vorschläge: „Wir identifizieren uns mit dem Ziel der Verkehrswende und der damit verbundenen Umsetzung einer nachhaltigen Verkehrsverlagerung auf den Umweltverbund Wasser und Schiene. Dafür müssen wir bestehende Wachstumspotenziale heben. Wir haben daher konsequenterweise vereinbart, bei den Bahnverkehren über die Häfen einen nachhaltigen Modal-Split zu erreichen, der über dem bundesweiten Verlagerungsziel von 25 Prozent bis 2030 liegt“, so Carsten Strähle, Geschäftsführer des Hafens Stuttgart und Vorsitzender der EöH. ZDS, BöB und EöH benennen im Positionspapier 16 Handlungsfelder rund um das Thema Ausbau, Förderungen, Bürokratieabbau und gesamtheitliche Betrachtung der Hafen Logistik in Deutschland. </strong></p>
<p>„Bei Häfen denkt man zunächst an Wasser und Schiffe, dabei betreiben wir hocheffiziente trimodale Logistikzentren, die die Verkehrsträger Wasser, Straße und Schiene verknüpfen. In den deutschen Häfen werden insgesamt 2.000 Kilometer Schienenstrecke befahren und bewirtschaftet – und einige Hafenbetriebe betreiben eigene, europaweit tätige Eisenbahnverkehrsunternehmen“, so ZDS-Hauptgeschäftsführer Daniel Hosseus bei der Vorstellung des Papieres. Das Schienengüterfernverkehrsnetzförderungsgesetz (SGFFG) sei dabei ein wesentliches Förderinstrument für die nachhaltige Logistik. „Keine Frage, die Gesetzesänderung des SGFFG im Juli 2021 stärkt das Schienennetz in den Häfen. Doch es herrscht Unklarheit, ob die so wichtigen Investitionen in Neu- und Ausbauten ebenfalls förderfähig sind, denn hier fehlt eine ausdrückliche Erwähnung.“ Hier sind Bund, Eisenbahn-Bundesamt und Länder aufgefordert, die Auslegung des anwendbaren Rechts klarzustellen und im zweiten Schritt die Förderung an den Bedarf anzupassen.</p>
<p><strong>Kleine Maßnahmen mit großer Wirkung</strong></p>
<p>Das Thema Schienengüterverkehr über die Häfen müsse, das zeigt das zweite Handlungsfeld des Positionspapiers, beim Bund viel stärker auf die Agenda, wenn er seine ehrgeizigen Klimaschutzziele für den Verkehrssektor bis 2030 erreichen will. In den vorgelagerten bundeseigenen Eisenbahninfrastrukturen bestehen Engpässe, die sich nachteilig auf die Bedienung der Häfen durch die Verkehrsunternehmen auswirken und somit die Kapazität der Schiene spürbar verringern. Diese könnten nach Einschätzung der Verbände mit vergleichsweise geringem finanziellem Aufwand behoben werden. BöB-Geschäftsführer Marcel Lohbeck: „Die DB Netz AG hat für die kleinen und mittleren Maßnahmen derzeit kein passendes Finanzierungsinstrument, sie kann über Investitionen in geeignete Maßnahmen keine direkten Mehreinnahmen generieren – für die Nutzer und das Gesamtsystem sind diese aber existenziell. Der Bund ist für Deutschland die Klimaschutzziele eingegangen – darum wäre es hilfreich, wenn er die Eisenbahninfrastruktur auch an diesen Stellen ertüchtigt, um die damit verbundenen Potenziale an zusätzlichem Güterverehr auf der klimafreundlichen Schiene zu nutzen.“</p>
<p><strong>Deutschlandtakt: Güterbahnen stärker berücksichtigen</strong></p>
<p>Die Verbände unterstützen die möglichst schnelle und wirkungsvolle Einführung des Deutschlandtaktes. Allerdings wird hier in der aktuellen Umsetzung das Risiko gesehen, dass der Schienengüterverkehr nicht ausreichend Berücksichtigung findet: „Ziel muss es sein, mehr Verkehre über die Schiene auf dem Weg vom und zum Hafen abzuwickeln. Wenn jedoch die Güterbahnen keine gleichberechtigte Berücksichtigung bei den Taktfahrplänen im Rahmen des Deutschlandtaktes finden, wird das übergeordnete Ziel nicht erreicht werden können“, so Strähle. „Die neue Bundesregierung muss sich auch fragen lassen, warum sie den klimafreundlichen Schienengüterverkehr über die geltende Trassenpreisförderung zwar richtigerweise fördert, aber nur für bundeseigene Schienenwege und somit nicht fürs gesamte Eisenbahnnetz in Deutschland“</p>
<p>Das Positionspapier „Schienenpolitische Vorschläge der deutschen See- und Binnenhäfen für eine erfolgreiche Verkehrswende“ ist auf <a href="https://zds-seehaefen.de/wp-content/uploads/2022/03/Schienenpolitische-Vorschlage-der-deutschen-See-und-Binnenhafen.pdf">zds-seehaefen.de/themen/positionen</a> hinterlegt. Es setzt auf dem Masterplan Schienenverkehr der Bundesregierung und dem aktuellen vom VDV in Auftrag gegebenen Gutachten zum Schienengüterverkehr in Deutschland bis 2030 von Roland Berger auf, das hier verknüpft ist.</p>
<p><strong>Hintergrund Eisenbahnen öffentlicher Häfen</strong></p>
<p>Die 53 in der VDV-Arbeitsgemeinschaft Eisenbahn öffentlicher Häfen (EöH) organisierten See- und Binnenhäfen zählen zu den Umschlagsstärksten ihrer Branche. Laut Marktuntersuchung 2020 der Bundesnetzagentur sind mehr als 130 Hafenstandorte an das deutsche Eisenbahnnetz angebunden. Wenn man die zwei Millionen Güterwagen, die in den deutschen Häfen jährlich bewegt werden, hintereinander aufstellt, würde dieser Zug einmal um die Erde reichen. Die See- und Binnenhäfen erzeugen eine erhebliche Wertschöpfung für die deutsche Volkswirtschaft: Die direkten jährlichen Effekte der hafenabhängigen Wirtschaft belaufen sich auf über 2,8 Milliarden Euro, auf die erweiterte hafenabhängige Wirtschaft über 9,7 Mrd. Euro und die gesamtwirtschaftlichen Effekte der erweiterten hafenabhängigen Wirtschaft über 25,6 Milliarden Euro. Die Wertschöpfung der hafenabhängigen Industrie beläuft sich auf 127,7 Milliarden Euro.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zds-seehaefen.de/2022/04/04/bundesweites-verlagerungsziel-von-25-prozent-modal-split-konnte-bei-hafenbahnen-ubertroffen-werden/">Bundesweites Verlagerungsziel von 25 Prozent Modal-Split könnte bei Hafenbahnen übertroffen werden</a> erschien zuerst auf <a href="https://zds-seehaefen.de">ZDS Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V.</a>.</p>
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		<item>
		<title>Seegüterumschlag 2021: 288,7 Millionen Tonnen</title>
		<link>https://zds-seehaefen.de/2022/03/18/seeguterumschlag-2021-2887-millionen-tonnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Martens]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Mar 2022 12:26:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[ZDS Monitor]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die deutschen Seehafenbetriebe haben im vergangenen Jahr 288,7 Mio. Tonnen Güter umgeschlagen, also 4,7 Prozent [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zds-seehaefen.de/2022/03/18/seeguterumschlag-2021-2887-millionen-tonnen/">Seegüterumschlag 2021: 288,7 Millionen Tonnen</a> erschien zuerst auf <a href="https://zds-seehaefen.de">ZDS Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die deutschen Seehafenbetriebe haben im vergangenen Jahr 288,7 Mio. Tonnen Güter umgeschlagen, also 4,7 Prozent mehr als im Jahr 2020. Das geht aus den aktuell veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor. Allerdings bleibt der Gesamtgüterumschlag weiterhin deutlich hinter den Vorkrisenjahren zurück. Auch im Zehnjahresrückblick ist die Gesamtentwicklung rückläufig.</p>
<p>Der Umschlag von Energieträgern wie Kohle, rohes Erdöl und Erdgas stieg im vergangenen Jahr um 9,7 Prozent, jener von landwirtschaftlichen Produkten sank um &#8211; 2,2 Prozent. Der Umschlag von Fahrzeugen auf Autoterminals stieg um 4,4 Prozent und von Maschinen und Ausrüstungen um 42,9 Prozent. Das Rohstoffsegment Erze, Steine und Erden stieg um 9,3 Prozent.</p>
<p>Der Containerumschlag insgesamt stieg nach Menge der transportierten Güter um 2,4 Prozent von 118,4 Mio. Tonnen auf 121,3 Mio. Tonnen und nach Anzahl von Standardcontainern um 5,9 Prozent, von 14,0 Mio. TEU auf 14,8 Mio. TEU.</p>
<p>Der Güterumschlag für die Region Europa ist gegenüber dem Vorjahr um 7,5 Prozent gestiegen, ebenso die Region Amerika mit 4,1 Prozent. Mit Asien sind die Güterverkehre im Gegensatz um &#8211; 7,1 Prozent gesunken.</p>
<p>Für die Ein- und Ausladeregion Russland lag der Umschlag in deutschen Seehäfen im vergangenen Jahr bei 26,7 Mio. Tonnen, 13,5 Prozent mehr als im Jahr 2020.</p>
<p>Die Anzahl der Schiffsbewegungen stieg im Zeitraum Januar bis Dezember 2021 um 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Bewegungen von Containerschiffen, die den höchsten Anteil an der Ladungsmenge ausmachen, stiegen um 0,9 Prozent; jene von Stückgutschiffen sanken um &#8211; 4,8 Prozent. Die Anzahl von Bewegungen von Kreuzfahrtschiffen stieg um 105,5 Prozent, von 145 auf 298. Die Anzahl von Bewegungen von Ro-Ro-Schiffen stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, um 3,3 Prozent.</p>
<p>Im Jahr 2011 lag der Gesamtumschlag in deutschen Seehäfen bei 299,9 Mio. Tonnen, im Rekordjahr 2014 bei 304,1 Mio. Tonnen, und im Vorkrisenjahr 2019 bei 294,7 Mio. Tonnen. Auffällig sind dabei die rückläufigen Mengen nicht nur bei den Energieträgern Kohle, rohes Erdöl und Erdgas, sondern auch bei chemischen Erzeugnissen und Fahrzeugen. Der Containerumschlag lag im Jahr 2011 bei 15,3 Mio. TEU, im Jahr 2014 bei 15,9 Mio. TEU und im Jahr 2019 bei 15,1 Mio. TEU.</p>
<p>Das Passagieraufkommen in deutschen Seehäfen, darunter auch Inselversorgungshäfen wie Dagebüll und Norderney, stieg im Zeitraum Januar bis Dezember 2021 um 18,9 Prozent gegenüber dem schon von der Corona-Pandemie geprägten Vorjahreszeitraum, von 16,4 Mio. auf 19,5 Mio. Passagiere. Bezogen nur auf Passagiere, die im Ausland ein- oder aussteigen, und somit Inselverkehre ausklammernd, stieg das Passagieraufkommen in deutschen Seehäfen um 27,2 Prozent.</p>
<p>Nach einer leichten Erholung im vergangenen Jahr bleibt der Ausblick angesichts des russischen Überfalls auf die Ukraine und den damit verbundenen wirtschaftlichen Veränderungen sowie angesichts der fortbestehenden COVID-19-Pandemie ungewiss.</p>
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		<title>Wasserstoff 2.0</title>
		<link>https://zds-seehaefen.de/2022/02/02/wasserstoff-2-0/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Martens]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Feb 2022 15:02:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[ZDS Monitor]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einer heute veröffentlichten Neufassung seines Arbeitspapiers „Seehäfen in der Energiewende: Wasserstoff“ bekräftigt der ZDS [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zds-seehaefen.de/2022/02/02/wasserstoff-2-0/">Wasserstoff 2.0</a> erschien zuerst auf <a href="https://zds-seehaefen.de">ZDS Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In einer heute veröffentlichten Neufassung seines Arbeitspapiers <a href="https://zds-seehaefen.de/wp-content/uploads/2022/02/2022-01-20_ZDS_Wasserstoff_Arbeitspapier_Dez21.pdf">„Seehäfen in der Energiewende: Wasserstoff“</a> bekräftigt der ZDS seine Erwartung an die Politik, die Energiewende in den Seehäfen stärker zu unterstützen. Es müsse mehr getan werden, um Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten in den Seehäfen anzusiedeln und die Häfen für den Handel mit und die Nutzung von Wasserstoff auszustatten. Die Forschung und Entwicklung von Transportmöglichkeiten für Wasserstoff sei ebenso voranzutreiben wie die Förderung von hafengebundenen Nutzfahrzeugen und Spezialgeräten mit Wasserstoffantrieb.</p>
<p>„Für die deutsche Hafenwirtschaft bedeutet die Energiewende in Deutschland und Europa eine Mammutaufgabe. Umschlagflächen und -anlagen müssen angepasst werden: von Kohle zu Wasserstoff, Offshore-Wind, LNG und Biomasse. Die Tankinfrastruktur muss den neuen Anforderungen der Schifffahrt gerecht werden: von Schweröl und Diesel hin zu einer Vielfalt von neuen Alternativen. Und parallel stellen die Hafenbetriebe den eigenen Betrieb um“, sagt Daniel Hosseus, Hauptgeschäftsführer des ZDS. „Wir liegen sehr gut im Rennen, aber das Thema Wasserstoff zeigt, wie anspruchsvoll die Aufgaben sind.“</p>
<p>Das ZDS-Arbeitspapier geht auf technische Hintergründe und aktuelle politische Rahmenbedingungen ein, beschreibt die Rollen von Wasserstoff im Hafen als Umschlaggut, als Schiffstreibstoff und als Produktionsgegenstand, und zeigt auf, in welchen Bereichen die öffentliche Hand aus Sicht der Hafenwirtschaft besondere Schwerpunkte setzen sollte. Die Neufassung des ursprünglich im Juni 2021 veröffentlichten Papiers berücksichtigt insbesondere neuere Einschätzungen zu <a href="https://www.dmz-maritim.de/2021/10/wasserstoff-studie-fuer-maritime-branche-vorgestellt/">Wasserstoff in der maritimen Wirtschaft</a>, die für das Deutsche Maritime Zentrum erfasst wurden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zds-seehaefen.de/2022/02/02/wasserstoff-2-0/">Wasserstoff 2.0</a> erschien zuerst auf <a href="https://zds-seehaefen.de">ZDS Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V.</a>.</p>
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		<title>Digitale Kompetenzen für Hafenarbeiter</title>
		<link>https://zds-seehaefen.de/2021/12/20/digitale-kompetenzen-fur-hafenarbeiter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Martens]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Dec 2021 11:45:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Drei Millionen Euro für „PortSkill 4.0“ / Gemeinsames Projekt der Sozialpartner und Hafenunternehmen zur Weiterbildung [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zds-seehaefen.de/2021/12/20/digitale-kompetenzen-fur-hafenarbeiter/">Digitale Kompetenzen für Hafenarbeiter</a> erschien zuerst auf <a href="https://zds-seehaefen.de">ZDS Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Drei Millionen Euro für „PortSkill 4.0“ / Gemeinsames Projekt der Sozialpartner und Hafenunternehmen zur Weiterbildung und Qualifizierung </strong></p>
<p><strong>Hamburg</strong> – Die Auswirkungen der digitalen Transformation auf Berufsbilder im Hafen sind   Forschungsgegenstand des Projekts „PortSkill 4.0“, das heute auf einer Online-Pressekonferenz vorgestellt wurde.</p>
<p>PortSkill 4.0 hat ein Projektvolumen von ca. 3,2 Mio. Euro. Die Mittel stammen aus dem Förderprogramm Innovative Hafentechnologien II (IHATEC II) des Bundesverkehrsministeriums sowie Eigenbeiträgen der Partnerunternehmen. Konsortialführer ist das ma-co maritimes competenzcentrum GmbH, Partner sind die HHLA, die BLG LOGISTICS GROUP sowie die Sozialpartner ver.di und der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS).</p>
<p><strong>Gerrit Küther</strong>, Geschäftsführer des ma-co maritimes competenzcentrum, erläuterte das Ziel des Projekts: „Mit PortSkill 4.0 wollen wir wissenschaftlich ermitteln, welche Kompetenzen und Qualifikationen für die Hafenarbeit der Zukunft benötigt werden. Diese Fähigkeiten wollen wir dann in einem digitalen Test- und Trainingscenter, einem „Bildungshub“, vermitteln. In dem Center wird die Hafenarbeit 4.0 im Rahmen von Lernsequenzen pilothaft erprobt.“</p>
<p>Die Vorsitzende des Sozialpolitischen Ausschusses des ZDS, <strong>Ulrike Riedel</strong> (BLG LOGISTICS), sagte: „Die Hafenarbeit der Zukunft wird anders aussehen als heute. Darauf müssen wir uns vorbereiten und die Chancen, die sich aus dieser Transformation ergeben, nutzen. Die Unterstützung von PortSkill 4.0 durch IHATEC II-Fördermittel unterstreicht die Bedeutung dieser Prozesse.“</p>
<p><strong>Maya Schwiegershausen-Güth</strong>, Leiterin der Bundesfachgruppe Maritime Wirtschaft bei ver.di, betonte, dass die digitale Transformation nur gemeinsam mit den Beschäftigten gelingen kann. „Veränderungen in der Hafenarbeit durch die Digitalisierung müssen wir im Interesse der Beschäftigten eng begleiten. Aus- und Weiterbildung sind notwendig, um zukunftsfähige Beschäftigung in den deutschen Hafenbetrieben zu sichern und neue zu schaffen.“</p>
<p>Diesen Punkt hob auch der stellvertretende Vorsitzende des Sozialpolitischen Ausschusses des ZDS, <strong>Torben Seebold</strong> (HHLA), hervor: „Das Projekt schafft einen notwendigen Rahmen für einen sozialpartnerschaftlich getragenen Transformationsprozess in der deutschen Hafenwirtschaft. Hoch qualifizierte Beschäftigte sind ein entscheidender Schlüssel zum Erhalt und Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Terminals.“</p>
<p><strong><em>Der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e. V. (ZDS)</em></strong><em> ist der Bundesverband der rund 150 am Seegüterumschlag in den Häfen beteiligten Betriebe in Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Der ZDS vertritt die gemeinsamen wirtschafts-, gewerbe-, sozial- und tarifpolitischen Interessen der Unternehmen und schließt für seine tarifgebundenen Mitglieder Tarifverträge für die Hafenarbeiter. Präsident: Frank Dreeke, Vizepräsident: Jens Aurel Scharner, Präsidiumsmitglieder: Prof. Dr. Sebastian Jürgens, Jan Müller, Angela Titzrath. Der Sitz des Zentralverbandes ist Hamburg. </em></p>
<p><em> </em><em><u>Pressekontakt:</u></em> <a href="mailto:info@zds-seehaefen.de"><em>info@zds-seehaefen.de</em></a><em> , Tel. +49 40 88 36 57 87 0</em></p>
<p><em>Weitere Informationen erhalten Sie unter </em><a href="http://www.zds-seehaefen.de"><em>www.zds-seehaefen.de</em></a></p>
<p><em> </em></p>
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		<title>ZDS begrüßt Entwurf des Koalitionsvertrags</title>
		<link>https://zds-seehaefen.de/2021/11/25/zds-begrust-entwurf-des-koalitionsvertrags/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Martens]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Nov 2021 08:24:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[ZDS Monitor]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://zds-seehaefen.de/?p=238264</guid>

					<description><![CDATA[<p>HAMBURG – Anlässlich der gestrigen Vorstellung des Entwurfs des Koalitionsvertrags von SPD, Bündnis 90/Die Grünen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zds-seehaefen.de/2021/11/25/zds-begrust-entwurf-des-koalitionsvertrags/">ZDS begrüßt Entwurf des Koalitionsvertrags</a> erschien zuerst auf <a href="https://zds-seehaefen.de">ZDS Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>HAMBURG </strong>– Anlässlich der gestrigen Vorstellung des Entwurfs des Koalitionsvertrags von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP zeigte sich der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) zufrieden mit den Plänen der Ampel-Koalition bei für die Hafenwirtschaft besonders relevanten Themen.</p>
<p>Daniel Hosseus, Hauptgeschäftsführer des ZDS:</p>
<p>„Es ist richtig, dass die zukünftige Bundesregierung sich zu einer Steigerung der Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur bekennt und auch die Hinterlandanbindungen stärken will. Die geplante Nationale Hafenstrategie wird ebenfalls dazu beitragen, unsere Seehäfen weiterzuentwickeln und sie in den laufenden Transformationsprozessen Energiewende und Digitalisierung zu unterstützen.“</p>
<p>Neben der für den Ausbau der Infrastruktur wichtigen Planungsbeschleunigung (unter anderem für die ausdrücklich benannte „Optimiertes Alpha E+“-Eisenbahntrasse) nennt der Koalitionsvertrag auch die beschleunigte Zollabwicklung und die weitere Optimierung des Erhebungsverfahrens zur Einfuhrumsatzsteuer als Ziele der Koalition.</p>
<p>„Mit den Veränderungen bei der Einfuhrumsatzsteuer im letzten Jahr sind wir einen großen Schritt vorangekommen, aber das Thema ist noch nicht vom Tisch“, so Hosseus. „Daher ist es gut, dass eine Weiterentwicklung gemeinsam mit den Bundesländern, um im europäischen Wettbewerb gleiche Bedingungen zu erreichen, explizit im Koalitionsvertrag erwähnt wird.“</p>
<p>Auch die Absicht, die erneuerbaren Energien auszubauen sowie Landstrom und alternative Antriebe und Kraftstoffe zu fördern, ist positiv für die Häfen. Beim geplanten Ausbau der Offshore-Windenergie sollte jedoch auch weiterhin die gute Erreichbarkeit der Seehäfen nicht gefährdet werden.</p>
<p>Die maritime Logistik gewährleistet nachhaltige und effiziente Transportketten für die Versorgung der deutschen Wirtschaft und Verbraucher. Deutsche Häfen sichern 1,35 Mio. Arbeitsplätze in der hafenabhängigen deutschen Industrie.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zds-seehaefen.de/2021/11/25/zds-begrust-entwurf-des-koalitionsvertrags/">ZDS begrüßt Entwurf des Koalitionsvertrags</a> erschien zuerst auf <a href="https://zds-seehaefen.de">ZDS Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V.</a>.</p>
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