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	<title>ZDS Monitor Archive - ZDS Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V.</title>
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	<description>Zenralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 21 May 2024 09:42:33 +0000</lastBuildDate>
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	<title>ZDS Monitor Archive - ZDS Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V.</title>
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	<item>
		<title>Gleitende Mittelfristprognose: Moderates Wachstum im Seegüterumschlag bis 2027</title>
		<link>https://zds-seehaefen.de/2024/05/21/gleitende-mittelfristprognose-moderates-wachstum-im-seegueterumschlag-bis-2027/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Martens]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 May 2024 09:41:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ZDS Monitor]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach der heute veröffentlichten Gleitenden Mittelfristprognose des Bundesamtes für Logistik und Mobilität für den Güter- [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zds-seehaefen.de/2024/05/21/gleitende-mittelfristprognose-moderates-wachstum-im-seegueterumschlag-bis-2027/">Gleitende Mittelfristprognose: Moderates Wachstum im Seegüterumschlag bis 2027</a> erschien zuerst auf <a href="https://zds-seehaefen.de">ZDS Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der heute veröffentlichten <a href="https://www.balm.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Verkehrsprognose/Mittelfristprognose_Winter_2023_2024.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=3">Gleitenden Mittelfristprognose</a> des Bundesamtes für Logistik und Mobilität für den Güter- und Personenverkehr (Winter 2023/24) wird für den Seegüterumschlag im laufenden Jahr 2024 ein Anstieg um 1,1 %, für den Zeitraum 2025 bis 2027 ein jährliches Wachstum von 1,3 % erwartet.</p>
<p>Im Jahr <strong>2024 </strong>werde der Containerumschlag grundsätzlich von der Belebung des deutschen Außenhandels angeregt, zudem entfiele der spürbare letztjährige Effekt der sanktionsbedingt weggebrochenen Russland-Verkehre. Deshalb sei zumindest ein leichtes Plus zu erwarten, das aber noch weit von der früheren Dynamik entfernt sei. Beim Kohleumschlag wird mit einem weiteren Rückgang gerechnet, der aber anders als im Vorjahr weitaus schwächer ausfallen werde. Bezogen auf Rohöl wird davon ausgegangen, dass die gravierenden (expansiven) Auswirkungen der Verschiebungen auf Herkunftsländer mit Lieferungen zum Teil über deutsche Seehäfen als Mehrverkehre abgeschossen seien. Insofern werde sich der Umschlag an den Gesamteinfuhren orientieren. Bei Erdgas wird ein (absolut) geringerer Anstieg angenommen als im Vorjahr. Nennenswerte Rückgänge zeichneten sich für keine Güterabteilung ab.</p>
<p>Im mittelfristigen Prognosezeitraum in den Jahren von <strong>2025 bis 2027</strong> wird eine saldierte Wachstumsrate des Gesamtumschlags in Höhe von insgesamt 10 Mio. t (1,3 % p.a.) erwartet. Die Vorzeichen im Seeverkehr seien bis 2027 ähnlich ausgeprägt wie für das laufende Jahr. Der Containerverkehr werde angesichts der Belebung des Welthandels allmählich auf die gewohnte Dynamik zurückfinden. Bei den Massengütern sei dann wieder mit spürbaren Bremseffekten zu rechnen, insbesondere im Kohlesektor. Zudem würden die expansiven Impulse bei Rohöl und Erdgas schwächer ausfallen als im laufenden Jahr. Für das Bruttoinlandsprodukt werde ein jährlicher Anstieg um 0,8 % und für den deutschen Außenhandel zumindest wieder eine sichtbare Dynamik erwartet. Das gesamtmodale Transportaufkommen bis 2027 werde im Gegensatz zu den Jahren von 2022 bis 2024 wieder ein Wachstum verbuchen. Die grenzüberschreitenden Transporte würden wieder stärker zunehmen als die Binnenverkehre.</p>
<p>Beim Güteraufkommen im Seeverkehr werde bis zum Jahr 2027 damit aber nur ein Teil des kräftigen Rückgangs in den Jahren 2022 und vor allem 2023 (zusammen 8 %) ausgeglichen. Der Stand von 2021 werde noch um 5,7 % und das Vorkrisenniveau (2019) sogar um 7,4 % verfehlt. Damit werde das Vorkrisenniveau (290 Mio. t) noch um knapp 6 % verfehlt. Der Höchststand vor der Weltwirtschaftskrise im Jahr 2008 (317 Mio. t) sei deutlich weiter entfernt (14 %).</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zds-seehaefen.de/2024/05/21/gleitende-mittelfristprognose-moderates-wachstum-im-seegueterumschlag-bis-2027/">Gleitende Mittelfristprognose: Moderates Wachstum im Seegüterumschlag bis 2027</a> erschien zuerst auf <a href="https://zds-seehaefen.de">ZDS Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V.</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mittelfristprognose Sommer 2023: Konjunkturbedingte Abschwächung beim Seegüterumschlag im laufenden Jahr – moderates Wachstum bis 2025</title>
		<link>https://zds-seehaefen.de/2023/11/29/mittelfristprognose-sommer-2023-konjunkturbedingte-abschwaechung-beim-seegueterumschlag-im-laufenden-jahr-moderates-wachstum-bis-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Martens]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Nov 2023 09:57:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ZDS Monitor]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach der Gleitenden Mittelfristprognose für den Güter- und Personenverkehr Mittelfristprognose Sommer 2023 des Bundesamtes für Logistik und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zds-seehaefen.de/2023/11/29/mittelfristprognose-sommer-2023-konjunkturbedingte-abschwaechung-beim-seegueterumschlag-im-laufenden-jahr-moderates-wachstum-bis-2025/">Mittelfristprognose Sommer 2023: Konjunkturbedingte Abschwächung beim Seegüterumschlag im laufenden Jahr – moderates Wachstum bis 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://zds-seehaefen.de">ZDS Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><main id="main"></p>
<section class="contentBox">
<div class="contentBoxContent">
<p>Nach der Gleitenden Mittelfristprognose für den Güter- und Personenverkehr <a href="https://zds.doku365.de/email/zds/231129_de_219_4543b9a161/redirect/?url=https%3A%2F%2Fwww.balm.bund.de%2FSharedDocs%2FDownloads%2FDE%2FVerkehrsprognose%2FMittelfristprognose_Sommer_2023.html" target="_blank" rel="noopener">Mittelfristprognose Sommer 2023</a> des Bundesamtes für Logistik und Mobilität wird sich der Seegüterumschlag im laufenden Jahr um insgesamt &#8211; 3,5 Prozent verringern. Im kommenden Jahr 2024 soll dieser dagegen mit + 2,1 Prozent und im Folgejahr 2025 mit + 1,1 % wieder auf einen moderaten Wachstumspfad zurückfinden. Das Vorkrisenniveau 2019 wird nach der Prognose auch im Jahr 2025 noch um 5,7 Prozent verfehlt.</p>
<p>Der Seeverkehr werde im Jahr 2023 nicht nur von der konjunkturbedingt spürbaren Abschwächung im deutschen Außenhandel eingebremst. Noch stärker wirke der Verkehr mit Russland nach, der in den ersten Monaten des Vorjahrs noch nicht weggebrochen und deshalb im ersten Halbjahr 2023 über alle Güterarten um 89 % bzw. 9 Mio. t gesunken sei. Für den Containerverkehr werde im Gesamtjahr ein zweistelliges Minus erwartet, das zuletzt im Finanzkrisenjahr 2009 festzustellen gewesen sei. Bedeutende Rückgänge seien bei Erzen, Kohle und chemischen Erzeugnissen zu beobachten. Dagegen profitiere der Rohölumschlag davon, dass russisches Rohöl, das weit überwiegend per Pipeline nach Deutschland befördert worden sei, durch Herkunftsländer ersetzt werde, deren Lieferungen zum Teil über deutsche Seehäfen nach Deutschland verlaufen und damit für die Seehäfen einen Mehrverkehr darstellten. Auch bei Erdgas würden Pipelinetransporte aus Russland durch Seeverkehre aus anderen Lieferländern substituiert. Beide Effekte seien erheblich, dennoch würden die Abnahmen saldiert deutlich überwiegen (- 3,5 Prozent).</p>
<p>Im Jahr 2024 würden insbesondere die Containerverkehre von der Belebung der Wirtschaft und des stärkeren deutschen Außenhandels angeregt. Beides strahle dann auch auf die Industrieproduktion aus. Zudem würde der spürbare diesjährige Effekt der weggebrochenen Russland-Verkehre entfallen. Deshalb sei zumindest ein leichtes Plus zu erwarten, das aber noch weit von der früheren Dynamik entfernt sei. Beim Kohleumschlag sei mit einem weiteren Rückgang zu rechnen, der aber weitaus schwächer als im laufenden Jahr ausfallen werde. Beim Rohöl geht die Prognose davon aus, dass die gravierenden (expansiven) Auswirkungen der Verschiebungen zwischen den Herkunftsländern auf den Seeverkehr im laufenden Jahr abgeschlossen sein werden, so dass der Umschlag danach wie die Gesamteinfuhren verlaufen werde. Beim Erdgas wird ein (absolut) geringerer Anstieg angenommen als im laufenden Jahr. Nennenswerte Rückgänge zeichneten sich für keine Güterabteilung ab woraus sich für den Gesamtumschlag 2024 ein Anstieg um + 2,1 Prozent ergebe.</p>
<p>Die Vorzeichen für das Jahr 2025 seien im Seeverkehr ähnlich ausgeprägt wie für das Jahr 2024: Für das Bruttoinlandsprodukt werde ein etwas schwächeres Wachstum und für den Außenhandel eine annähernd unveränderte Dynamik erwartet. Der Containerverkehr sollte daher ähnlich moderat steigen. Bei den Massengütern sei dann insgesamt wieder mit stärkeren Bremseffekten insbesondere im Kohlesektor zu rechnen. Die Prognose geht deshalb für den Gesamtumschlag 2025 von einem Wachstum um + 1,1 Prozent aus, das geringer ausfalle als im Jahr 2024. Damit werde das Vorkrisenniveau aus dem Jahr 2019 (290 Mio. t) auch im Jahr 2025 noch um 5,7 Prozent verfehlt.</p>
</div>
<div class="boxAbs"> </div>
<div class="contentBoxAfter"> </div>
</section>
<p></main></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zds-seehaefen.de/2023/11/29/mittelfristprognose-sommer-2023-konjunkturbedingte-abschwaechung-beim-seegueterumschlag-im-laufenden-jahr-moderates-wachstum-bis-2025/">Mittelfristprognose Sommer 2023: Konjunkturbedingte Abschwächung beim Seegüterumschlag im laufenden Jahr – moderates Wachstum bis 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://zds-seehaefen.de">ZDS Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V.</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>ZDS veröffentlicht Positionspapier zum Carbon Management (CCU/CCS)</title>
		<link>https://zds-seehaefen.de/2023/11/06/zds-veroeffentlicht-positionspapier-zum-carbon-management-ccu-ccs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Martens]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Nov 2023 14:24:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ZDS Monitor]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit Blick auf die Einhaltung der Klimaziele rückt das Carbon Management in Ergänzung zur Reduzierung [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zds-seehaefen.de/2023/11/06/zds-veroeffentlicht-positionspapier-zum-carbon-management-ccu-ccs/">ZDS veröffentlicht Positionspapier zum Carbon Management (CCU/CCS)</a> erschien zuerst auf <a href="https://zds-seehaefen.de">ZDS Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Blick auf die Einhaltung der Klimaziele rückt das Carbon Management in Ergänzung zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen immer stärker in den Fokus. Ein klares und nachhaltiges Bekenntnis des Bundes, einen CO2-Infrastrukturplan und Anreizstrukturen für eine CO2-Kreislaufwirtschaft sind drei der Maßnahmen, welche die deutschen Seehafenbetriebe beim Klimaschutz durch Kohlestoffmanagement für erforderlich halten. Diese und weitere Schritte beschreibt der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) in einem neuen, heute veröffentlichten<a href="https://zds-seehaefen.de/wp-content/uploads/2023/11/ZDS-Positionspapier-CCU_CCS.pdf"> Positionspapier</a> zum Carbon Management.</p>
<p>CO2 kann durch chemische Verfahren aus Emissionen, die beispielsweise in der Industrieproduktion entstehen; abgeschieden und eingelagert werden. Zudem kann das abgeschiedene CO2 weiterverwendet werden, etwa um synthetische Kraftstoffe zu produzieren. Insgesamt verringert sich durch diese Vorgänge – Carbon Capture and Utilization (CCU) und Carbon Capture and Storage (CCS) – die Menge von CO2, welches in die Atmosphäre gelangt und dem Klima schadet.</p>
<p>Die deutschen Seehäfen sind von jeher Drehscheiben für Energieträger und verknüpfen die Verkehrsträger Schiff, Bahn und Straße für viele global gehandelte Güterarten. Für Seehafenbetriebe können Umschlag, Lagerung und Verteilung nicht nur von Wasserstoff und dessen Derivaten, sondern zukünftig auch von verflüssigtem CO2 im Rahmen technologischer Entwicklungen neue und innovative Geschäftsfelder darstellen. Als Energie- und Chemie-Cluster stellen viele Seehäfen geeignete Standorte dar, um die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen zugunsten der CO2-Reduktion zu intensivieren.</p>
<p>Hafenflächen bieten die technischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen für den Aufbau von CO2-Infrastrukturen für künftige Carbon Capture Utilisation &amp; Storage-Anwendungen (CCU / CCS) als wichtige Bausteine beim Übergang zu kohlenstoffneutralen Seehäfen. Gemeinsam mit der betroffenen Prozessindustrie eröffnen sich für Seehafenunternehmen Möglichkeiten zur Errichtung von CO2-Verflüssigungsanlagen, Zwischenlagern sowie CO2-Umschlaganlagen für den grenzüberschreitenden Transport, sowohl per Seeschiff als auch teilweise per Pipeline.</p>
<p>Um die erheblichen Betriebs- und Investitionskosten für die Pilotierung von grenzüberschreitenden CO2-Transport-, Umschlag-, Lager- und Speicherinfrastrukturen in den deutschen Seehäfen auszugleichen, sind Abschreibungsmöglichkeiten, Klimaschutzverträge (Carbon Contracts for Difference – CCfD) bzw. kompatible Förderkulissen der öffentlichen Hand erforderlich.</p>
<p>Das Papier knüpft an die gerade erst veröffentlichte <a href="https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Publikationen/Industrie/industriepolitik-in-der-zeitenwende.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=12">Industriestrategie</a> des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) an, die sich für die Nutzung von CCU / CCS als gangbaren Weg ausspricht, um Kohlendioxid abzuscheiden und zu speichern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zds-seehaefen.de/2023/11/06/zds-veroeffentlicht-positionspapier-zum-carbon-management-ccu-ccs/">ZDS veröffentlicht Positionspapier zum Carbon Management (CCU/CCS)</a> erschien zuerst auf <a href="https://zds-seehaefen.de">ZDS Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V.</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Seegüterumschlag 2022: Krisen- und sanktionsbedingter Rückgang um 3,2 %</title>
		<link>https://zds-seehaefen.de/2023/03/09/seegueterumschlag-2022-krisen-und-sanktionsbedingter-rueckgang-um-32/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Martens]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Mar 2023 15:00:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ZDS Monitor]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Güterumschlag der deutschen Seehäfen ist 2022 mit insgesamt 279,1 Millionen Tonnen um 3,2, % [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zds-seehaefen.de/2023/03/09/seegueterumschlag-2022-krisen-und-sanktionsbedingter-rueckgang-um-32/">Seegüterumschlag 2022: Krisen- und sanktionsbedingter Rückgang um 3,2 %</a> erschien zuerst auf <a href="https://zds-seehaefen.de">ZDS Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Güterumschlag der deutschen Seehäfen ist 2022 mit insgesamt 279,1 Millionen Tonnen um 3,2, % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) <a href="https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/03/PD23_092_463.html">mitgeteilt</a> hat, ist der Güterempfang aus dem Ausland (- 1,5 %) deutlich weniger stark zurückgegangen als die ins Ausland versendete Gütermenge (- 7,0 %). Gegenüber dem Vorkrisenniveau des Jahres 2019 – mit einem Gesamtumschlag von 293,5 Millionen Tonnen in den deutschen Seehäfen – ist der Güterumschlag 2022 um &#8211; 4,9 % rückläufig.</p>
<p>Größter Handelspartner der deutschen Seehäfen war 2022 mit einem Umschlagsvolumen von 24,4 Millionen Tonnen nunmehr Schweden, gefolgt von Norwegen (22,7 Millionen Tonnen), den USA (22,0 Millionen Tonnen) und der Volksrepublik China (20,9 Millionen Tonnen).</p>
<p>Die Russische Föderation, 2021 noch wichtigstes Partnerland, rangierte 2022 mit 13,4 Millionen Tonnen Güterumschlag nur noch auf Rang 7, wobei 93,4 % des Warenumschlags auf den Import entfielen. In Folge der wegen des Angriffskriegs in der Ukraine getroffenen Sanktionen war der Güterumschlag mit Russland im Laufe des Jahres 2022 stark rückläufig. Knapp drei Viertel des Umschlagvolumens mit russischen Häfen entfielen auf das 1. Halbjahr 2022.</p>
<p>Der Containerumschlag der deutschen Seehäfen lag 2022 mit 13,9 Millionen TEU (20-Fuß-Standard-Container) mit einem Minus von 6,3 % unter dem Vorjahreswert (14,8 Millionen TEU), nachdem er 2021 im Vergleich zum Vorjahr noch um 5,8 % gestiegen war. Das Vorkrisenniveau des Jahres 2019 mit 15,0 Millionen TEU wurde damit bislang noch nicht wieder erreicht. Ursachen hierfür dürften coronabedingte Einschränkungen durch Lockdowns, Lieferkettenprobleme sowie Staus in der Containerschifffahrt gewesen sein. Über ein Fünftel (21,5 %) des deutschen Containerumschlags im Jahr 2022 entfiel auf China, gefolgt von den Vereinigten Staaten mit einem Anteil von gut einem Zehntel (10,2 %).</p>
<p>Die deutschen Seehäfen haben im Jahr 2022 insgesamt 36,1 Millionen Tonnen fossile Energieträger (Kohle, Rohöl und Erdgas) importiert, das waren 13,9 % mehr als im Jahr 2021. Knapp ein Drittel (31,5 %) des Empfangs entfielen auf Kohle und gut zwei Drittel (67,6 %) auf Rohöl. Wichtigstes Lieferland waren hier die Vereinigten Staaten, aus deren Häfen 7,5 Millionen Tonnen und damit gut ein Fünftel (21,0 %) der empfangenen Menge stammten. Auf den weiteren Plätzen: Norwegen mit 5,8 Millionen Tonnen und die Russische Föderation mit 5,7 Millionen Tonnen. Im Vorjahr 2021 war noch Russland mit 12,1 Millionen Tonnen und einem Anteil von 38,2 % wichtigster Handelspartner der deutschen Seehäfen für fossile Energieträger.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zds-seehaefen.de/2023/03/09/seegueterumschlag-2022-krisen-und-sanktionsbedingter-rueckgang-um-32/">Seegüterumschlag 2022: Krisen- und sanktionsbedingter Rückgang um 3,2 %</a> erschien zuerst auf <a href="https://zds-seehaefen.de">ZDS Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hafenfahrzeuge: Mit Förderung klimaneutral bis 2040</title>
		<link>https://zds-seehaefen.de/2023/02/08/hafenfahrzeuge-mit-foerderung-klimaneutral-bis-2040/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Martens]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2023 10:09:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ZDS Monitor]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8211; Status quo erstmals erfasst &#8211; Technologiepfade aufgezeigt &#8211; 167 Tsd. t CO2-Einsparungen möglich Fahrzeuge [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zds-seehaefen.de/2023/02/08/hafenfahrzeuge-mit-foerderung-klimaneutral-bis-2040/">Hafenfahrzeuge: Mit Förderung klimaneutral bis 2040</a> erschien zuerst auf <a href="https://zds-seehaefen.de">ZDS Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="contentBoxContent">
<p><strong>&#8211; Status quo erstmals erfasst</strong></p>
<p><strong>&#8211; Technologiepfade aufgezeigt</strong></p>
<p><strong>&#8211; 167 Tsd. t CO2-Einsparungen möglich</strong></p>
<p>Fahrzeuge und Geräte, die in See- und Binnenhäfen zum Einsatz kommen, könnten bis 2040 vollständig klimaneutral betrieben werden. Voraussetzung: finanzielle Unterstützung der öffentlichen Hand, um Forschung und Entwicklung voranzutreiben und die erhöhten Anschaffungs- und Betriebskosten zu überbrücken. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle <a href="https://zds.doku365.de/email/zds/230207_de_173_72d18995d5/redirect/?url=https%3A%2F%2Fwww.now-gmbh.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2022%2F12%2F20221213-Abschlussbericht-alternative_Antriebe_Hafenumschlag-Studie.pdf" target="_blank" rel="noopener">Studie</a> der <strong>Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW)</strong> des Bundes.</p>
<p>In der umfassenden Untersuchung haben Gutachter den Bestand von Hafenumschlaggeräten in deutschen See- und Binnenhäfen sowie die Emissionen im <strong>Status quo erstmals systematisch erfasst</strong>. Sie haben untersucht, welche Antriebstechnologien für den emissionsfreien Betrieb von Hafenumschlaggeräten perspektivisch zur Verfügung stehen und das Potenzial für Emissionseinsparungen abgeschätzt.</p>
<p>Demnach waren zum Jahresende 2021 rund <strong>1.800 Fahrzeuge in unterschiedlichen Leistungsklassen in deutschen Seehafenbetrieben</strong> im Einsatz, davon 588 Portalhubwagen, 645 Stapler und 338 Zugmaschinen. Diese würden fast ausschließlich mit herkömmlichen Kraftstoffen betrieben. Viele erreichten bald das Ende ihrer Nutzungsdauer. Ersatzinvestitionen stünden an. Zudem sei mit einem Aufwuchs des Gerätebestandes zu rechnen. Zum Beispiel sei im Jahr 2040 von einem Bedarf von insgesamt rund 800 Portalhubwagen (statt aktuell 588) auszugehen.</p>
<p>Der betrachtete Fahrzeugpark hätte im Jahr 2021 in den deutschen Seehäfen insgesamt etwa <strong>155 Tsd. Tonnen CO2</strong> emittiert. Unter Berücksichtigung der zu erwartenden Gerätebestandsentwicklung würde dies bis zum Jahr 2030 einen Anstieg auf 177 Tsd. Tonnen bedeuten, welcher sich bis zum Jahr 2040 auf mehr als 195 Tsd. Tonnen ausweiten würde.</p>
<p>Als <strong>zukünftige Alternativen</strong> zu bisherigen traditionellen Antrieben schätzen die Gutachter Wasserstoff-Brennstoffzellen, voll-elektrische Antriebe mit Lithium-Ionen-Batterien und die Verbrennung mit synthetischen Kraftstoffen als besonders relevant ein. Zu relevanten Gerätetyp-Antriebs-Kombinationen zählten</p>
<p>&#8211; vollelektrische AGVs,</p>
<p>&#8211; wasserstoffbetriebene Brennstoffzellen-AGVs,</p>
<p>&#8211; vollelektrische Gabelstapler,</p>
<p>&#8211; wasserstoffbetriebene Brennstoffzellen-Gabelstapler,</p>
<p>&#8211; vollelektrische Hafenmobilkrane,</p>
<p>&#8211; vollelektrische Leercontainerstapler,</p>
<p>&#8211; vollelektrische Greifstapler,</p>
<p>&#8211; vollelektrische Zugmaschinen und</p>
<p>&#8211; wasserstoffbetriebene Brennstoffzellen-Zugmaschinen.</p>
<p>Die Kombinationen wurden anhand von elf Analysekriterien untersucht, darunter technologische Reife, technische Parameter (z. B. Geschwindigkeit beim Heben, Senken und Fahren), Betriebszeit, Gerätekosten und benötigte Infrastruktur. Ergebnis: Alternativ angetriebene Hafenumschlaggeräte seien heute noch nicht wettbewerbsfähig mit den bestehenden, kraftstoffbasierten Geräten. Jedoch könne eine <strong>Kostenannäherung durch entsprechende Fördermaßnahmen</strong> erreicht werden. Diese müsse sich klassischen CapEx- (z. B. Anschaffungskosten Gerät) und OpEx-Bestandteilen (z. B. Wartungs- und Betankungsintervalle) sowie spezifischen Herausforderungen, wie den Infrastrukturkosten, widmen. Zudem sei die Unterstützung von <strong>Forschung und Entwicklung</strong> auf technischer Ebene erforderlich.</p>
<p>Würden diese Voraussetzungen zeitnah umgesetzt, könne in den deutschen See- und Binnenhäfen in Hinblick auf die technologische Reife der alternativen Technologien <strong>bis zum Jahr 2040 potenziell eine vollständige CO2-Reduktion</strong> erfolgen. Im Jahr 2040 könnten somit 167 Tsd. Tonnen CO2 eingespart werden, sofern eine vollständige Substitution der derzeit dieselbetriebenen Geräte erfolge. Bereits im Jahr 2030 könne eine Einsparung von fast 80 % in den See- und Binnenhäfen erreicht werden.</p>
<p>Die Studie ist unter <a href="https://zds.doku365.de/email/zds/230207_de_173_72d18995d5/redirect/?url=https%3A%2F%2Fwww.now-gmbh.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2022%2F12%2F20221213-Abschlussbericht-alternative_Antriebe_Hafenumschlag-Studie.pdf" target="_blank" rel="noopener">https://www.now-gmbh.de/wp-content/uploads/2022/12/20221213-Abschlussbericht-alternative_Antriebe_Hafenumschlag-Studie.pdf</a> abrufbar.</p>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://zds-seehaefen.de/2023/02/08/hafenfahrzeuge-mit-foerderung-klimaneutral-bis-2040/">Hafenfahrzeuge: Mit Förderung klimaneutral bis 2040</a> erschien zuerst auf <a href="https://zds-seehaefen.de">ZDS Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Seegüterumschlagsprognose: Stabilität bis Ende 2023 – moderates Wachstum ab 2024</title>
		<link>https://zds-seehaefen.de/2022/12/05/seegueterumschlagsprognose-stabilitaet-bis-ende-2023-moderates-wachstum-ab-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Martens]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Dec 2022 10:36:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ZDS Monitor]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>HAMBURG – Nach der vom Bundesamt für Güterverkehr (BAG) aktuell veröffentlichten Gleitenden Mittelfristprognose (Sommerprognose 2022) [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zds-seehaefen.de/2022/12/05/seegueterumschlagsprognose-stabilitaet-bis-ende-2023-moderates-wachstum-ab-2024/">Seegüterumschlagsprognose: Stabilität bis Ende 2023 – moderates Wachstum ab 2024</a> erschien zuerst auf <a href="https://zds-seehaefen.de">ZDS Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>HAMBURG </strong>– Nach der vom Bundesamt für Güterverkehr (BAG) aktuell <a href="https://www.bag.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Verkehrsprognose/Mittelfristprognose_Sommer_2022.pdf;jsessionid=114AABDD4825AE871BD4C8B5487C41FE.live21301?__blob=publicationFile&amp;v=1">veröffentlichten</a> Gleitenden Mittelfristprognose (Sommerprognose 2022) für den Güter- und Personenverkehr wird der Seegüterumschlag im laufenden Jahr sowohl von der stark nachlassenden Dynamik des Welthandels als auch vom Wegbrechen des Seeverkehrs mit Russland (9 % des Gesamtumschlags) getroffen. Durch klare Zuwächse bei Energieträgern könnten diese Einflüsse jedoch fast vollständig ausgeglichen werden. Für das Jahr 2023 ergebe sich daraus für den Gesamtumschlag eine Stagnation, erst im Jahr 2024 werde der Seeverkehr angesichts der Belebung des Welthandels auf den Wachstumspfad zurückfinden.</p>
<p>Der Seeverkehr sei im vergangenen Jahr<strong> 2021</strong> von einer klaren Aufholbewegung geprägt gewesen. Der Güterumschlag habe um 4,7 % zugenommen, womit rund 70 % des vorjährigen pandemiebedingten Einbruchs hätten kompensiert werden können. Die Belebung des Welthandels und des deutschen Außenhandels habe auf den Containerverkehr ausgestrahlt. Hier sei zwar die Zahl der umgeschlagenen Standardcontainer (TEU) um gut 5 % gestiegen, die beförderte Gütermenge jedoch wesentlich schwächer (1,6 %). Dagegen habe der Umschlag von Kohle und von Rohöl eine ungeahnte Expansion verzeichnet.</p>
<p>Der Gesamtumschlag werde im Jahr <strong>2022</strong> um &#8211; 0,7 % leicht sinken und werde von mehreren Sonderfaktoren geprägt. Die Russlandverkehre (knapp ein Zehntel des Gesamtumschlags) seien im ersten Halbjahr um 20 % gesunken, also noch nicht in dem nach Kriegsbeginn befürchteten Ausmaß, allerdings mit zunehmender Tendenz. Dies habe zu einer Absenkung des Gesamtumschlags von 2 % geführt. Hinzu kämen die anhaltenden Lieferengpässe, die sich im Welthandel und damit im Seeverkehr noch stärker auswirkten bei den Hinterlandverkehren in Deutschland. Deshalb sei für den Containerbereich im laufenden Jahr mit einem Rückgang zu rechnen. Dagegen entstehe bei Rohöl ein klarer expansiver Effekt. Russisches Rohöl, weit überwiegend per Pipeline nach Deutschland befördert, werde zum Teil durch Herkunftsländer ersetzt, deren Lieferungen über deutsche Seehäfen nach Deutschland gelangten. Zudem erhöhten sich die Importe von Steinkohle nochmals erheblich. Dem stehe allerdings ein ebenso klares Minus bei Mineralölprodukten gegenüber.</p>
<p>Im kommenden Jahr<strong> 2023 </strong>dürften die Lieferengpässe zu einem positiven Basiseffekt im Seeverkehr führen. Deshalb rechne die BAG-Prognose für den Containerverkehr im kommenden Jahr zumindest mit einer leichten Zunahme. Bei den Massengütern werde sich die diesjährige, außerordentlich günstige Entwicklung nicht wiederholen. Andererseits sei angesichts der Aussichten für Stahl und Mineralöl mit wesentlich geringeren Einbußen als in den Vorjahren zu rechnen. Für den Gesamtumschlag ergebe sich daraus eine Stagnation.</p>
<p>Für das Jahr<strong> 2024 </strong>werde aufgrund der Belebung des Welthandels insbesondere ein Wachstum im Containerbereich stattfinden. Bei den Massengütern müsse sodann wieder mit stärkeren Bremseffekten vor allem im Kohlesektor gerechnet werden. Saldiert geht die Prognose von einem moderaten Wachstum des Gesamtumschlags in Höhe von 1 % aus. Damit werde das Vorkrisenniveau (290 Mio. t) auch im Jahr 2024 noch um 1,5 % verfehlt. Der Höchststand, der vor der Weltwirtschaftskrise erreicht worden sei (317 Mio. t, 2008), sei deutlich weiter entfernt (10 %).</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zds-seehaefen.de/2022/12/05/seegueterumschlagsprognose-stabilitaet-bis-ende-2023-moderates-wachstum-ab-2024/">Seegüterumschlagsprognose: Stabilität bis Ende 2023 – moderates Wachstum ab 2024</a> erschien zuerst auf <a href="https://zds-seehaefen.de">ZDS Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V.</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Krisenopfer Lieferketten &#8211; Hintergrundinformationen der Hafenwirtschaft</title>
		<link>https://zds-seehaefen.de/2022/08/04/238497/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Martens]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Aug 2022 11:39:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ZDS Monitor]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://zds-seehaefen.de/?p=238497</guid>

					<description><![CDATA[<p>Seit dem Beginn der Pandemie sind die Lieferketten weltweit stark gestört. In den Seehäfen, die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zds-seehaefen.de/2022/08/04/238497/">Krisenopfer Lieferketten &#8211; Hintergrundinformationen der Hafenwirtschaft</a> erschien zuerst auf <a href="https://zds-seehaefen.de">ZDS Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem Beginn der Pandemie sind die Lieferketten weltweit stark gestört. In den Seehäfen, die als Logistikdrehscheiben fungieren, wird das besonders deutlich. Container müssen immer höher gestapelt werden, während sich Schiffe auf der einen und Züge und LKWs auf der anderen Seite stauen. Auch für Wirtschaft und Verbraucher werden Lieferschwierigkeiten zunehmend spürbar.</p>
<p>Wie der ZDS in seiner <a href="https://zds-seehaefen.de/wp-content/uploads/2022/08/Krisenopfer-Lieferketten-Hintergrundinformationen-der-Hafenwirtschaft.pdf">Hintergrundinformation</a> aufzeigt, ist vor allem die Corona-Pandemie der Auslöser dieser Probleme. Durch sie hat sich zum einen die Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen weltweit schlagartig verändert, zum anderen wurden und werden Lieferketten durch Lockdowns längere Zeit unterbrochen. Punktuelle Störungen wie Hafensperrungen, die Blockade des Suez-Kanals oder die Auswirkungen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine verstärken die aktuellen Engpässe und verhindern eine Erholung der Lieferketten.</p>
<p>Trotz dieser Schwierigkeiten haben die deutschen Seehafenbetriebe an Nord- und Ostsee rund um die Uhr zuverlässig geliefert, Personalkapazitäten flexibel angepasst und orientiert an den Bedarfen zusätzliche (provisorische) Flächen beschafft. In den Häfen sind die Probleme entlang der Transportketten zwar am sichtbarsten, tatsächlich liegen die Gründe dafür jedoch vor allem außerhalb der Hafenterminals und sind entlang der gesamten Transportketten zu finden.</p>
<p>Mit einer Normalisierung der Verkehre ist frühestens gegen Jahresende zu rechnen, wahrscheinlich sogar später. Aus Sicht des ZDS sind folgende Maßnahmen nötig, um die Engpässe möglichst schnell zu überwinden:</p>
<ul>
<li>Vorübergehende Aussetzung von Nacht- und Wochenendfahrverboten</li>
<li>Regulatorische Unterstützung bei der Erschließung von Hafen- bzw. Lagerflächen</li>
<li>Strukturell stärkeres Engagement des Staates für die hiesige Logistik als Teil der kritischen Infrastruktur</li>
<li>Ausreichende finanzielle und personelle Ausstattung von Betrieb und Instandhaltung von Straßen, Bahn und Wasserstraßen</li>
<li>Regulatorische Beschleunigung und ausreichende finanzielle Ausstattung für den nötigen Ausbau der Infrastruktur</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zds-seehaefen.de/2022/08/04/238497/">Krisenopfer Lieferketten &#8211; Hintergrundinformationen der Hafenwirtschaft</a> erschien zuerst auf <a href="https://zds-seehaefen.de">ZDS Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V.</a>.</p>
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		<item>
		<title>Containerfahrt neu ordnen</title>
		<link>https://zds-seehaefen.de/2022/07/13/containerfahrt-neu-ordnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Martens]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jul 2022 07:39:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ZDS Monitor]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Nachprüfung des Kartellrechts für die Linienschifffahrt und einen verstärkten Fokus auf fairen Wettbewerb bei [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zds-seehaefen.de/2022/07/13/containerfahrt-neu-ordnen/">Containerfahrt neu ordnen</a> erschien zuerst auf <a href="https://zds-seehaefen.de">ZDS Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Nachprüfung des Kartellrechts für die Linienschifffahrt und einen verstärkten Fokus auf fairen Wettbewerb bei Haus-zu-Haus-Containerverkehren: Das empfiehlt das Internationale Verkehrsforum bei der OECD. Der bestehende, von den USA, der EU und anderen Staaten gesetzte ordnungspolitische Rechtsrahmen hätte weder zu Preisstabilität noch zu niedrigeren Preisen oder mehr Wettbewerb beigetragen.</p>
<p>In seinem <a href="https://www.itf-oecd.org/performance-maritime-logistics">Bericht zur Leistung der maritimen Logistik</a>  beschreibt das Forum die Leistung des containierisierten Seeverkehrs im Hinblick auf Preis, Zuverlässigkeit, Geschwindigkeit und Liniennetz. Es reißt Gründe und Ursachen an, und verweist auf die Auswirkungen auf Handel, Verkehrsträger und die vertikale Unternehmensintegration in der maritimen Logistik.  </p>
<p>Der Bericht kommt zu folgenden Ergebnissen:</p>
<ul>
<li>Frachtraten hätten sich seit Anfang 2020 verdreifacht. Zugleich sei die globale Fahrplanverlässlichkeit stark gesunken, von 65 auf 34 Prozent.</li>
<li>Die Verweildauer von Schiffen in chinesischen und amerikanischen Häfen hätte sich verdoppelt; in Europa sei sie hingegen um nur knapp 15 Prozent angestiegen. Probleme in lokalen Lieferketten hätten sich auf andere Regionen übertragen und für weltweite Schwierigkeiten gesorgt.</li>
<li>Verlader und Spediteure in Europa hätten daher mit stark gestiegenen Frachtraten und zunehmenden Schwierigkeiten bei der Ladungsbuchung zu tun.</li>
<li>Die globale Containerlinien hätten Kapazitätsmanagementstrategien eingesetzt, um Frachtraum in den Pazifik zu verlagern. Der politische Ordnungsrahmen habe dieses Vorgehen erleichtert und zu den rekordhohen Einnahmen der Linien beigetragen.</li>
</ul>
<p>Das Internationale Verkehrsforum empfiehlt daher:</p>
<ul>
<li>Verbesserte Überwachung des Wettbewerbs in der Containerfahrt</li>
<li>Überdenken der Wettbewerbsregeln für die Linienschifffahrt</li>
<li>Fokus auf fairen Wettbewerb im Haus-zu-Haus-Containertransport</li>
<li>Erhöhung der Transparenz der Containerfrachtraten und -zuschläge</li>
<li>Sammlung von mehr Daten zur Leistung containerisierter Verkehrsketten</li>
<li>Sicherung des strategischen Werts der Containerschifffahrt</li>
<li>Höhere Beteiligung der Schifffahrt an den Kosten der öffentlichen maritimen Infrastruktur</li>
</ul>
<p>Auch der ZDS setzt sich für eine Überprüfung des Kartellrechts für die Linienschifffahrt ein; die Gruppenfreistellung für Konsortien der EU muss aus Sicht der Hafenwirtschaft nachjustiert werden. Der Bericht ist daher ein wichtiger Debattenbeitrag.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zds-seehaefen.de/2022/07/13/containerfahrt-neu-ordnen/">Containerfahrt neu ordnen</a> erschien zuerst auf <a href="https://zds-seehaefen.de">ZDS Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gleitende Mittelfristprognose: Drastische Unsicherheit</title>
		<link>https://zds-seehaefen.de/2022/05/03/gleitende-mittelfristprognose-drastische-unsicherheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Martens]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 May 2022 08:55:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ZDS Monitor]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://zds-seehaefen.de/?p=238375</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine von „drastischen“ und „außerordentlichen“ Unsicherheiten geprägte Gleitende Mittelfristprognose für den Güter- und Personenverkehr Winter [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zds-seehaefen.de/2022/05/03/gleitende-mittelfristprognose-drastische-unsicherheit/">Gleitende Mittelfristprognose: Drastische Unsicherheit</a> erschien zuerst auf <a href="https://zds-seehaefen.de">ZDS Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine von „drastischen“ und „außerordentlichen“ Unsicherheiten geprägte <a href="https://www.bag.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Verkehrsprognose/Gleitende_Mittelfristprognose_Winter_2021-22.html">Gleitende Mittelfristprognose für den Güter- und Personenverkehr Winter 2021/22</a> hat das Bundesamt für Güterverkehr heute veröffentlicht. Nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine seien die Auswirkungen auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung Deutschlands weder absehbar noch prognostizierbar und könnten deshalb nicht berücksichtigt werden. Unter den Verkehrsträgern werde der Seeverkehr im laufenden Jahr von der geopolitischen Situation am meisten getroffen. Man gehe von einer Steigerung des Gesamtumschlags von 2 Prozent aus, doch seien die Unsicherheiten für einen Verkehrsträger selten so groß wie im laufenden Jahr.</p>
<p>Der Seeverkehr sei im Jahr 2021 nach den von COVID-19 verursachten schweren Einbrüchen zunächst von einer klaren Aufholbewegung geprägt gewesen, und die Belebung des Welthandels und des deutschen Außenhandels habe auch auf den Containerverkehr ausgestrahlt, schreiben die Gutachter. Doch in den letzten Monaten habe sich die Dynamik aufgrund der massiven Engpässe in den weltweiten Lieferketten und der Krise in der deutschen Automobilindustrie stark abgeschwächt.</p>
<p>Der Seeverkehr werde im Jahr 2022 von mehreren Sonderfaktoren geprägt, vor denen die üblichen Einflussgrößen an Wirkung verlören. Deren erster sei der Verkehr mit Russland. Er werde im Jahr 2022 dramatisch einbrechen. Inwieweit die zugrunde liegenden Handelsströme anderweitig ersetzt werden könnten, sei derzeit nicht zu beurteilen. Ein gewisser Abschlag dürfe aber in jedem Fall absehbar sein. Hinzu kämen die anhaltenden Lieferengpässe, die sich im Welthandel und damit im Seeverkehr noch stärker auswirken als im innerdeutschen Landverkehr. Deshalb sei für den Containerverkehr im laufenden Jahr bestenfalls mit einem bescheidenen Wachstum zu rechnen.</p>
<p>In den Jahren von 2023 bis 2025 solle der Containerverkehr auf den Wachstumspfad zurückfinden, was auch immer mit den Handelsströmen mit Russland passiere. Bei den Massengütern sei dann wieder mit spürbaren Bremseffekten insbesondere im Kohlesektor zu rechnen. Saldiert schätzen die Gutachter eine Wachstumsrate des Gesamtumschlags in Höhe von gut 2 % pro Jahr. Damit werde das Vorkrisenniveau im Jahr 2025 mit 309 Mio. t um 6 % übertroffen. Der Höchststand, der vor der Weltwirtschaftskrise von 2008 erreicht worden sei, sei dann nicht mehr allzu weit entfernt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zds-seehaefen.de/2022/05/03/gleitende-mittelfristprognose-drastische-unsicherheit/">Gleitende Mittelfristprognose: Drastische Unsicherheit</a> erschien zuerst auf <a href="https://zds-seehaefen.de">ZDS Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Offshore Wind: Erwartungen an die Politik</title>
		<link>https://zds-seehaefen.de/2022/03/29/offshore-wind-erwartungen-an-die-politik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Martens]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Mar 2022 10:51:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Informationen]]></category>
		<category><![CDATA[ZDS Monitor]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://zds-seehaefen.de/?p=238350</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die deutsche Hafenwirtschaft erwartet ein klares Startsignal für einen Dauersprint bei der Erschließung von Windkraft [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zds-seehaefen.de/2022/03/29/offshore-wind-erwartungen-an-die-politik/">Offshore Wind: Erwartungen an die Politik</a> erschien zuerst auf <a href="https://zds-seehaefen.de">ZDS Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die deutsche Hafenwirtschaft erwartet ein klares Startsignal für einen Dauersprint bei der Erschließung von Windkraft vor Deutschlands Küsten. Dazu zählen belastbare Ausbauziele, eine finanzielle Beteiligung des Bundes, nachhaltige Meeresflächennutzung und optimierter Großraum- und Schwerlastverkehr. In einer aktuellen <a href="https://zds-seehaefen.de/wp-content/uploads/2022/03/2022-03-25_Kurzinformation-ZDS-zu-Offshore-Wind.pdf">Kurzinformation</a> hat der ZDS seine Erwartungen zusammengefasst.</p>
<p>„Die Seehafenbetriebe spielen bei der Erschließung von Windkraft vor deutschen Küsten eine zentrale Rolle“, sagt Daniel Hosseus, Hauptgeschäftsführer des ZDS. „Logistik, Vormontage, Umschlag, Wartung, Nachrüstung – die deutsche Hafenwirtschaft steht bereit.“</p>
<p>Wichtige Großkomponentenhäfen in der Nord- und Ostsee sind beispielsweise Brunsbüttel, Cuxhaven, Emden, Nordenham, Stralsund, Wismar sowie Rostock, Kiel und Lübeck. Letztere zählen ebenfalls zu den Forschungshäfen. An der Nordsee gehört das Deutsche Offshore-Industrie-Zentrum Cuxhaven (DOIZ) heute zu den größten Offshore-Häfen in Europa.</p>
<p>Aus Sicht des ZDS sind erforderlich:</p>
<ul>
<li>Dauerhaft verlässliche Mindestausbauziele</li>
<li>Finanzielle Beteiligung des Bundes und attraktive Finanzierungsinstrumente für Unternehmen</li>
<li>Nachhaltige Meeresflächennutzung mit effizienten Schifffahrtswegen und Zufahrten zu den Seehäfen sowie dem Erhalt von Ankerplätzen</li>
<li>Infrastruktur und Genehmigungsverfahren für Großraum- und Schwerlastverkehr, die bedarfsgerecht auf ein erhöhtes Aufkommen ausgelegt sind.</li>
</ul>
<p>Darüber hinaus sind Produktionskapazitäten zu schaffen und qualifiziertes Fachpersonal zu gewinnen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zds-seehaefen.de/2022/03/29/offshore-wind-erwartungen-an-die-politik/">Offshore Wind: Erwartungen an die Politik</a> erschien zuerst auf <a href="https://zds-seehaefen.de">ZDS Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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