Speicherstadt, Hamburg, Geschäftsstelle ZDS

Tarifverhandlungen: Ergebnis sichert Stabilität und Zuverlässigkeit der deutschen Seehäfen

Hamburg – Der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) und die Gewerkschaft ver.di haben sich in der aktuellen Lohnrunde auf einen Tarifabschluss für die Beschäftigten in den deutschen Seehäfen verständigt. Damit endet eine intensive Lohnrunde mit insgesamt vier Verhandlungsrunden, die von einem 24-stündigen und einem 48-stündigen Streik begleitet wurde.

Ziel des ZDS war von Beginn an ein ausgewogener Abschluss, der die Leistung der Beschäftigten angemessen würdigt und zugleich die Wettbewerbsfähigkeit der Hafenunternehmen sichert. Mit der erzielten Einigung übernehmen beide Tarifparteien Verantwortung für die Stabilität und Zuverlässigkeit der deutschen Seehäfen.

 Die wesentlichen Eckpunkte des Abschlusses:

  • Erhöhung der Stundenlöhne um 3,4 Prozent, rückwirkend zum 1. August 2026
  • Erhöhung der jährlichen Zulage für Beschäftige in Vollcontainerbetrieben ab 1. Januar 2027 um 416 Euro auf 4.800 Euro
  • 200 Euro mehr Urlaubsgeld ab 2027
  • Laufzeit von zwölf Monaten

„Hinter uns liegen vier herausfordernde Verhandlungsrunden. Umso wichtiger ist, dass es den Tarifparteien gelungen ist, am Ende gemeinsam eine tragfähige Lösung zu erreichen. Der Abschluss würdigt die wichtige Arbeit der Beschäftigten und berücksichtigt zugleich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen unserer Unternehmen. Damit schaffen wir Verlässlichkeit für beide Seiten und senden ein wichtiges Signal für die Stabilität der deutschen Seehäfen“, sagt Torben Seebold, Vorsitzender des Sozialpolitischen Ausschusses des ZDS.

Der Tarifvertrag gilt für rund 11.000 Beschäftigte in den tarifgebundenen Hafenbetrieben in Brake, Bremen/Bremerhaven, Emden, Hamburg und Wilhelmshaven.

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